Liebe Gäste,

da wir in den letzten 2 Monaten durch Corona und den damit verbundenen Beschlüssen nur die Hotelzimmer betreiben konnten und zur Zeit  im Restaurant weder Stammtische noch größere Familienfeiern erlaubt sind,  haben wir die Öffnungszeiten den neuen Gegebenheiten angepasst.

Da wir hauptsächlich Geschäftsreisende beherbergen, konnten wir den Betrieb auch während des Lockdowns teilweise aufrecht erhalten. Nun ist es ja (mit Einschränkungen) gestattet, auch das Restaurant wieder zu öffnen. Wir haben uns dazu entschlossen, von Montag bis Donnerstag ab 17:00 Uhr zu öffnen, da dies die Tage sind, an denen die Übernachtungsgäste, nach einem langen Arbeitstag gerne ihr Abendessen hier einnehmen wollen und dankbar sind, keine weiten Wege mehr auf sich nehmen zu müssen. Diese Wochentage kommen dann auch den Vereinen  zugute, die nach der Probe, dem Training, oder sonstigen Zusammenkünften  noch einen Absacker zu sich nehmen möchten.

Am Sonntag kochen wir Mittagessen und Abendessen. So habt ihr die Möglichkeit mit Familie und Freunden einzukehren und das Wochenende ausklingen zu lassen oder Familienfeiern abzuhalten.

Am Freitag und am Samstag haben wir Ruhetag (nicht mehr wie früher Mittwoch) um mehr Zeit mir unseren Kindern Josef und Franz  verbringen zu können. So sind keine Hausaufgaben im Hinterkopf und man kann auch mal den Tag zusammen ausklingen lassen.

Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel- es wird also immer wieder die Möglichkeit geben, Veranstaltungen außerhalb der Öffnungszeiten durchzuführen.

Wir wurden oft gefragt, wie es uns in dieser besonderen Zeit ergangen ist und immer noch geht.

Nachdem das Hamsterrad so abrupt auf „Stopp“ gestellt wurde, hatten wir plötzlich ganz viel Zeit. Wir haben alle Angestellten in Kurzarbeit geschickt, denn die paar Zimmer konnten wir selber betreiben. Jeden morgen haben wir die Hausaufgaben mit den Kindern gewälzt (2. und 4. Klasse Grundschule – zum Glück, denn da können wir noch gut folgen 😉  und die Nachmittage haben wir für kleinere Reparaturen und Unternehmungen mit den Kindern genutzt.

Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir auf über 15 sehr erfolgreiche Jahre zurückblicken können. Daher waren wir in dieser Zeit auch sehr entspannt und hatten keine Existenzängste. Hätte uns Corona am Anfang unserer Laufbahn in der Traube erwischt, wären wir wohl nicht mit einem blauen Auge davon gekommen.

An dieser Stelle ist uns auch bewusst geworden, wie dankbar wir sein dürfen!

dankbar, für die vielen treuen Gäste, die uns in den letzten Jahren immer das Gefühl gegeben haben, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die den Mut hatten, uns auch zu sagen, wenn sich mal was in die falsche Richtung entwickelt hat und uns aufgebaut haben, immer weiter zu machen, auch wenn es  mal nicht rund lief.

dankbar, für unser Personal, ohne dass wir nicht da stehen würden, wo wir heute stehen. Das uns unterstützt und auch spontan zur Seite steht, wenn der Hut brennt.

dankbar, für unser Umfeld. Die Gemeinschaft in der Gemeinde, die Nachbarn und der Zusammenhalt in den Vereinen.

Es ist für uns als Familienbetrieb nicht immer leicht, eine Grenze zwischen „privat“ und „geschäftlich“ zu ziehen, da sich für uns die Gäste und das Team wie Familie anfühlen. Diese Besonderheit sehen wir nicht als Nachteil, sondern als Bereicherung.

Vielen Dank!!

Familie Armbruster

Melanie, Holger, Josef und Franz